Morgen Kinder wird’s was geben
Nur im Vorübergehen schnappte ich die heutige Schlagzeile der Abendzeitung auf. Oder war es die TZ? Naja, einerlei Einheitsbrei:
Stadtsparkasse macht Mitarbeitergeschenke in Millionenhöhe
Etwas in der Art. Das Netz verrät nicht mehr. Da geht die Online-Strategie des Verlags auf, muss ich doch glatt heute Abend noch mal genauer hinsehen. Kaufen? Nein, soweit habt ihr mich noch nicht.
Richtig, Mitarbeitergeschenke. Eigentlich nett von der Stadtsparkasse. Aber so hinter manchem fürsorglichen Arbeitgeber steckt vielleicht nur ein fieses Ablenkungsmanöver?
Michael Chapell kann ein Lied davon singen. Was sie auch tut:
Kurz bevor Yahoo 1000ende Mitarbeiter entließ, gab es reichlich Geschenke, Partys, Lametta, gute Laune befohlen. Das und mehr Insiderinfos verriet Michelle in einem offenen Brief, den Techcrunch veröffentlichte.
The fact that Yahoo would be having another round of layoffs was first announced at a company-wide meeting an hour before Yahoo threw a huge Oktoberfest party in which beer, bratwurst and German chocolate cake were served to everyone on campus. A week later we received sparkling wine and cupcakes to celebrate a recent Developer Network (YDN) success. Many people were curious as to why so much money was being spent on these parties, not to mention the upcoming Christmas party, because Yahoo was in such dire straights.
Tja, da kocht die Gerüchteküche, liebe Stadtsparkasse.
Kategorie: Höhepunkt, Journalie, Unfasslich | Tag: Abendzeitung, Boulevard, Gerüchte, Kündigung, layoff, Michelle Chapell, TZ, wirtschaftskrise, Yahoo
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2 Meinungen zu “Morgen Kinder wird’s was geben”
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Zum Thema Banken: Kann mich noch an die “freundlichen” Schaltermitarbeiter erinnern, die einen höflich aufforderten, man möge die Geldautomaten benutzen. Mein Mitleid für die armen Bankmitarbeiter hält sich in Grenzen. Den Spekulanten in den Arsch gekrochen, den “kleinen Mann” ins Herz gestochen.
Vielleicht werf ich mal ne Münze in den Hut. Hochmut kommt eben immer noch vor dem Fall.
Aber noch ist ja nichts passiert und die Sparkassen sind ja eh halbstaatlich. Sprich, der Steuerzahler springt im Fall des Falles für die Versager ein.
Seitdem ich das Vergnügen hatte, einige Bankkauffrauen – und Männer auch privat kennenzulernen, wär mir wohler, ich könnte mein Geld in meine Matraze einnähen.